Rechtsextremismus/ Neonazis

Die antifaschistischen Demonstrationen gegen den „Akademikerball“ in der Wiener Hofburg waren ein großer Erfolg. Rund 8000 Antifaschist_innen waren auf der Straße und setzten damit ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus und Faschismus. Demgegenüber kann der von der FPÖ in Stellvertretung der deutschnationalen Burschenschaften organisierte Ball nur als Flop bezeichnet werden. Besuchten vor wenigen Jahren noch an die 3000 Gäste diese Veranstaltung, so verirrten sich dieses Mal nur einige Hundert in die Hofburg.

Der Kinofilm „Kriegerin“ handelt von jungen Frauen in der deutschen Naziszene. Der tollen schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarstellerinnen steht ein politisch fragwürdiges Drehbuch gegenüber.

Die Anschläge von Oslo und Utøya waren ein sehr deutliches Signal für die Gefahr durch den Rechtsextremismus. Doch was tun gegen Rechts? Welche Strategien können erfolgreich sein? Der fünfte und letzte Teil unserer Serie zum europäischen Rechtsextremismus.

Wer wählt die Rechtsextremen, gegen wen hetzen sie und welche Probleme bedeuten Regierungsbeteiligungen für rechtsextreme Parteien? Welche Gemeinsamkeiten gibt es, welche Unterschiede?
In Osteuropa sind rechtsextreme und faschistische Parteien in einer Reihe von Ländern sehr stark. Nach dem Zusammenbruch des Stalinismus konnten diese Parteien in ein Vakuum vorstoßen. Es gibt häufig organisierte gewalttätige Übergriffe, vor allem auf Roma/Romnija und Sinti und auf Schwule und Lesben.
In einer Vielzahl westeuropäischer Länder gibt es starke rechtsextreme Parteien, die bei Wahlen bis zu knapp 30% der Stimmen erhalten. Doch woher kommen diese Parteien und wie konnten sie diesen Aufstieg schaffen?
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