֖konomie

In Österreich sind vor kurzem mehrere Finanzskandale ans Tageslicht gekommen. Dabei wurde auf Länderebene mit Steuergeld am Finanzmarkt spekuliert, wobei, so wie es scheint, herbe Verluste entstanden sind. Ein „Spekulationsverbot“ soll solche Fälle in Zukunft verhindern. Das Problem ist jedoch wesentlich grundlegender und hängt eng mit den Staatsschulden insgesamt, sowie der Weltwirtschaft und ihrer Krise zusammen. Einige Überlegungen über Hintergründe und Zusammenhänge.

Eine Studie der Arbeiterkammer bringt interessante Fakten zur Entwicklung der Löhne zum Vorschein. Diese Tendenzen hängen dabei ganz klar mit der allgemeinen Entwicklung des Kapitalismus, gerade in den letzten Jahrzehnten, zusammen. Ein Diskussionsbeitrag von Christian Nord.

Die GroßkapitalistInnen sind in der Gesellschaft eine winzige Minderheit. Dass sie trotzdem herrschen können, liegt nicht nur an ihrem Geld und ihrem Einfluss auf Parteien, Justiz und Medien. Es liegt auch daran, dass es ihnen meist gelingt, die Lohnabhängigen zu spalten – Männer gegen Frauen, „InländerInnen“ gegen „AusländerInnen“, Junge gegen Alte oder aktuell ÖsterreicherInnen gegen GriechInnen.

Bei ihrer Jahrestagung in Istanbul Anfang Oktober haben Weltbank und Internationaler Währungsfonds davon gesprochen, dass der Abwärtstrend der Weltökonomie überwunden sei. Geht es nach eineinhalb Jahren Krise nun also wieder bergauf? Wir sind aus mehreren Gründen skeptisch.
Der französische Soziologe Pierre Bourdieu gehört sicherlich zu den interessantesten akademischen KlassentheoretikerInnen - und KritikerInnen der Konzepte von Karl Marx. Wir haben die Ansätze der beiden Theoretiker gegenüber gestellt.
Das kapitalistische Weltwirtschaftssystem befindet sich in der schwersten Krise seit 80 Jahren. Die Thesen der RSO analysieren die internationale Lage und die Konsequenzen für den Klassenkampf.
Eine marxistische Kritik der "Regulationstheorie", die britischen Marxisten Robert Brenner (Mitherausgeber von New Left Review) und Mark Glick versus die französischen Begründer der "Regulationsschule" Michel Aglietta, Robert Boyer und Alain Lipietz. Eine Auseinandersetzung mit den Modellen (Akkumulationsregime, Regulationsweise, Fordismus, Hegemonie etc.), wie sie von dern Regulationisten (im deutschen Sprachraum Elmar Altvater und Joachim Hirsch) zur Erklärung der kapitalistischen Entwicklung verwendet werden. Vorangestellt eine Einführung in die "Regulationstheorie". Außerdem: Rezensionen und Diskussion.
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