Seit acht Jahren hat die Krise die Weltwirtschaft im Griff. Für viele junge Menschen ist das der Großteil ihres bewussten politischen Denkens. Während die Elterngeneration Zeiten des wirtschaftlichen Aufstiegs erlebt haben und sich „etwas aufbauen“ konnten, erlebt die Jugend heute prekäre Arbeitsverhältnisse und steigende Jugendarbeitslosigkeit trotz immer besserer Ausbildungen. Eine wirtschaftliche Trendwende ist nicht in Sicht. Gleichzeitig haben Bewegungen, die hauptsächlich von Jugendlichen getragen wurden, im Arabischen Frühling, Spanien und der spanischen Occupy Bewegung die Regime erschüttert.

(BürgerInnen-) Kriege erschüttern die Welt und wir erleben die größten Flüchtlingsbewegungen seit dem zweiten Weltkrieg. Während in vielen europäischen Ländern rechte Kräfte wie die FPÖ stärker werden, geht gleichzeitig eine Welle der Solidarität durch die Gesellschaft und tausende Menschen leisten aktive Hilfe. Was fehlt ist eine politische Antwort auf die Festung Europa, die mit ihrer brutalen Abschottungspolitik am Tod von tausenden Menschen verantwortlich ist, denen zuvor durch die europäische Außen- und Wirtschaftspolitik ihre Lebensgrundlage entzogen worden ist.

Die Umweltzerstörung geht ungebremst weiter, Klimaveränderungen werden immer stärker spürbar. Trotz Super Gau werden in Japan wieder die Atomkraftwerke hochgefahren, Fracking vergiftet ganze Landstriche nachhaltig und immer wieder kommt es zu Umweltkatastrophen durch auslaufendes Öl in Wasser und Land. Im globalen Süden verbinden sich Umweltkämpfe mit sozialen Kämpfen, in denen es um den Erhalt der Lebensgrundlagen von Millionen Menschen geht. Die USA haben im letzten Jahr die größte Umweltdemonstration der Geschichte erlebt.

Der Kapitalismus bietet keine Perspektiven mehr für große Teile der Weltbevölkerung. Lediglich eine kleine reiche Elite profitiert von diesem System. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Konflikte und Kämpfe zunehmen und immer mehr Menschen bereit sind aktiv zu werden muss über politische Strategien zur Überwindung des Systems diskutiert und alternative politische Kräfte aufgebaut werden.

Auch in Österreich werden wir immer mehr mit all diesen Problemen konfrontiert und es zeigt sich immer mehr Widerstand. Widerstand braucht Organisation! Deshalb:
nicht jammern – organisieren!

Gemeinsam diskutieren und aktiv werden.


Freitag 30. Oktober:

19:00: Revolutionäre Zeiten: Vortrag + Diskussion

Wie kann die Festung Europa zerschlagen werden? Wo rührt sich Widerstand? Für welche Zukunft müssen wir kämpfen?

im Anschluss: Snacks und Getränke

 

Samstag 31. Oktober

15:00: Nicht jammern – organisieren! Input + Diskussion

Braucht es eine neue linke Partei? Was macht die RSO? Und was tust du gegen den Kapitalismus?

18:00: Wir sind nicht Volk - wir sind Klasse! Input + Diskussion:

Gibt es heute noch eine „Arbeiterklasse“ ? Wer sind die „99 Prozent“? Und wie können wir sie erreichen.

20:00 Red Lounge / Ausklang 

Musik, Essen und Getränke

 

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