Terminkalender

Neoliberalismus: Blutiger Weg in die Krise
von Super User
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Wie konnte sich der Neoliberalismus als scheinbar „alternativlos“ etablieren? Wie hängt seine Logik mit dem kapitalistischen System zusammen? Was wären Alternativen?

Seit dem sogenannten „Ölpreisschock“ 1973/74 befindet sich die kapitalistische Weltwirtschaft in einer Abschwungsphase. Die Antwort der Herrschenden war und ist der Neoliberalismus, d.h. Deregulierungen, Privatisierungen, Kürzungen von staatlichen Leistungen und Angriffe auf Errungenschaften der ArbeiterInnenklasse. Im Vortrag wird die historische Durchsetzung des Neoliberalismus nachgezeichnet, die nicht in erster Linie auf die Etablierung eines neuen Paradigmas in den Wirtschaftswissenschaften zurückgeht, sondern mit dem Brechen von großen Streikbewegungen und der Unterstützung von Militärdiktaturen einhergegangen ist. Danach werden zentrale Vorstellungen der neoklassischen Wirtschaftstheorie erläutert. Dabei soll klargemacht werden, dass diese – aus Sicht des Kapitals – zwar ein kurzfristiges Rezept gegen manche Krisensymptome ist, aber letztlich immer weiter in die Krise hineinführt. Zum Schluss werden Beispiele rund um die aktuelle Wirtschaftskrise ins Auge genommen und aufgezeigt, wie wirkliche Alternativen aussehen müssten, um aus der tödlichen Spirale kapitalistischer „Sachzwänge“ auszubrechen.

RSO Artikel zur neoliberalen Entwicklung des Kapitalismus

Gesamte Veranstaltungsreihe unter: http://www.sozialismus.net/marxgreat

Ort Ort Veranstaltungsraum in der NachBar: Laudongasse 8, 1080 Wien