Deutschland, Österreich und Tschechien waren im Juni (2013, Anm.) von verheerenden Hochwasser betroffen. Diese forderten sogar einige Todesopfer und richteten enormen Schaden an Häusern an. Doch Schuld an solchen Ereignissen hat keinesfalls die anonyme „Natur“. Das Entstehen und die Auswirkungen solcher Unwetter hängt vielmehr eng mit dem Funktionieren der kapitalistischen Gesellschaft selbst zusammen. Eine grundlegende Analyse.

Nach solchen Katastrophen beginnt meistens schnell die Suche nach den Schuldigen. Handelt es sich dabei um letztlich unkontrollierbare Naturgewalten, denen die Menschheit ausgeliefert gegenübersteht? Oder hat die staatliche Politik des Hochwasserschutzes versagt? Ein bisschen was von beidem, aber keines davon so richtig. Ist also der Kapitalismus an sich schuld?

Da ist schon was dran, aber ganz so einfach sollte man es sich dann auch wieder nicht machen. Extreme Wetterereignisse, oft ist von Naturkatastrophen die Rede, sind und waren immer schon Teil des weltweiten Klimas. Insofern haben sie schon etwas „natürliches“ – sie entstehen auch ohne menschliches Zutun. Damit ist es mit der „Natürlichkeit“ aber auch schon wieder zu Ende.

Kapitalismus und Natur

Denn Häufigkeit und Auswirkungen von Unwettern sind vor allem von der Form, in der die Gesellschaft den Stoffwechsel mit der Natur organisiert, abhängig. Im Bezug auf das Hochwasser bedeutet das erstens, dass auch wenn der Klimawandel nicht für jedes Unwetter verantwortlich ist, dadurch ihre Häufigkeit und Stärke bereits jetzt zunimmt und weiter zunehmen wird. Zweitens, führt gerade die Art und Weise, wie Natur im Kapitalismus reguliert wird, zu enormen Schäden. Denn ein Hochwasserschutz wird vor allem dort notwendig, wo in großem Ausmaß natürliche Überflutungsgebiete verbaut sind.

Diese gesellschaftlichen Naturverhältnisse, wie wir sie heute kennen, sind ein Produkt der historischen Entwicklung des Kapitalismus. Später werden wir sehen, wie sehr die gleichen, grundsätzlichen Probleme auch heute beim Hochwasser eine zentrale Rolle spielen. Aber erst mal ein paar grundsätzliche Überlegungen.

Ungeplantes Wachstum und Profite = Explosive Mischung

Der Kapitalismus hat mit der Industrialisierung seinen „Siegeszug“ am Planeten Erde angetreten. Seit damals lässt sich eine starke Zunahme der CO²-Konzentration in der Atmosphäre feststellen. Was auch nicht weiter verwunderlich ist: Technisierung und Steigerung des Umfangs der weltweiten Produktion verlangte nach massenhaft Energie – und diese fand der Kapitalismus in den fossilen Brennstoffen (Öl, Kohle, Gas). Diese sind auch heute noch von zentraler Bedeutung.

Die kapitalistische Produktionsweise hat die gesellschaftlichen Naturverhältnisse aber auch noch in anderen Aspekten massiv geprägt. Kapitalismus ist auf erweiterte Produktion angewiesen; das heißt der Zwang zu Wachstum ist ihm inhärent. Es wird ständig zwanghaft mehr produziert und konsumiert und der Welthandel erstreckt sich über immer weitere Teile des Erdballs. Dieser expansive Charakter wird durch die rasche und weiter steigende Zunahme der Weltbevölkerung zusätzlich verstärkt.

Das alles bedeutet klarerweise eine quantitative Steigerung des Ressourcenverbrauchs und des CO²-Ausstoßes. Diese Dinge haben an sich schon gewichtige Auswirkungen. Endgültig zerstörerisch wird das Ganze, weil es in einer ungeplanten Weise und unter dem Zwang der Konkurrenz stattfindet.

Die Früchte dieser explosiven Mischung beschäftigen uns heute in Form von Klimawandel und ökologischer Krise. Wir sehen also: „natürlich“ ist an diesen Entwicklungen sehr wenig. Aber wenn die Probleme dadurch entstanden sind, wie sich die kapitalistische Gesellschaft auf die Natur bezieht, sind diese prinzipiell durch eine Neugestaltung dieser Form veränderbar.

Staatliche Regulierungen

Gegen das zerstörerische Potential eines unregulierten Kapitalismus setzte der Staat in seiner Rolle als ideeller Gesamtkapitalist in Umweltfragen gewisse Regulierungen durch – das tut er auch heute noch. Und so gibt es im heutigen Kapitalismus, zumindest in weiten Teilen Europas, klar etablierte Systeme von Umweltauflagen und -standards. Das ist prinzipiell gut, aber man könnte meinen zu wenig. Ist das der entscheidende Punkt?

Auf das Hochwasser bezogen drängt sich die Frage auf: Liegt die Lösung in einer Verbesserung und einem Ausbau des staatlichen Hochwasserschutzes? Oder sind bei dieser Katastrophe die Grenzen des – im Rahmen des Kapitalismus – Möglichen zu Tage getreten? Wir sollten jedoch einen Schritt weitergehen: Ist den ökologischen Problemen bzw. Naturkatastrophen mit solchen Regulierungen und Eingriffen überhaupt beizukommen?

Zunächst einmal gilt es festzuhalten, dass solche Regulierungen und Umweltauflagen keineswegs „objektiv“ sind – in dem Sinne, dass sie den „Bedürfnissen der Natur“ (die so ja auch gar nicht existieren) entsprechen oder die logischen Antworten auf klar umrissene Probleme, liefern würden. Diese basieren auf Einschätzungen, was für eine möglichst kontrollierte und stabile Entwicklung als notwendig erachtet wird. Gleichzeitig unterliegen sie dem Druck der Profitmacherei im Kapitalismus und den Auswirkungen seiner Expansionsdynamik. Genau hier liegt die Grenze und Widersprüchlichkeit der Möglichkeiten des bürgerlich-kapitalistischen Staats: dieser ist gerade der Konservierung der zerstörerischen Grundlagen des Wirtschaftssystems, der „freien Marktwirtschaft“, verpflichtet.

Um den beschränkten und widersprüchlichen Charakter staatlicher Eingriffe zu verstehen, können wir das Problem von zwei Seiten angehen. Warum sind zwei entscheidende Zutaten dieser Katastrophe, der Klimawandel und die Verbauung natürlicher Überschwemmungsgebiete, nicht verhindert worden? Oder: Warum ist nicht mehr in den Hochwasserschutz investiert und dieser in der konkreten Situation besser organisiert worden? Diese zwei Seiten greifen letztlich ineinander und sind Teil einer noch wesentlich komplizierteren Situation. Werfen wir anhand eines konkreten Beispiels einen Blick darauf.

Fallbeispiel: die Flutung des Eferdinger Beckens

Für einiges Aufsehen hat im Zuge des Hochwassers im Juni 2013 die absichtliche Flutung des Eferdinger Beckens im oberösterreichischen Einzugsgebiet der Donau gesorgt. Endgültig zum Skandal wurde die Sache, nachdem die BewohnerInnen nicht davon informiert und im Schlaf vom steigenden Wasser überrascht wurden. Neben diesem verheerenden Fehler in der Informationspolitik lässt sich anhand dieses Beispiels aber recht anschaulich die komplexe Problematik dahinter nachzeichnen.

Im 19. Jahrhundert wurde die Donau in diesem Gebiet reguliert, die zahlreichen Haupt- und Nebenarme wurden in ein breites Strombett zusammengefasst. Mitte der 1970er wurde das Kraftwerk Ottensheim-Wilhering errichtet, das die Donau im Eferdinger Becken aufstaut. Von der Auenlandschaft, die ein natürliches Überflutungsgebiet darstellt, ist aktuell nur ein kleiner Teil noch erhalten. Heute gibt es große landwirtschaftliche Nutzflächen, vor allem zum Gemüseanbau, und die Gegend im Einzugsgebiet von Linz ist als Wohnraum attraktiv. So wurden bei der gezielten Überschwemmung eben auch unzählige Häuser zerstört.

Die Flutung des Beckens, also das Schließen der Kraftwerksschleußen um den Wasserstand der Donau östlich davon zu senken bzw. vor weiterem Steigen zu bewahren, ist – zumindest laut dem zuständigen Kraftwerksbetreiber Verbund – entsprechend der gültigen Wehrordnung passiert. Ziel davon war es, (noch stärkere) Überflutungen, etwa in der Stadt Linz, zu verhindern. Das Eferdinger Becken ist offiziell als Überflutungsgebiet ausgewiesen, in vielen Gemeinden fand sich dieser Hinweis auch in den jeweiligen Baugenehmigungen.

Warum ziehen Menschen aber trotzdem dorthin, wenn sie wissen (sollten), dass es sich um ein Überflutungsgebiet handelt? Oder ist das grundlegende Problem die Regulierung der Donau selbst? Ein über die Ufer treten, in dieser Form von punktuellen und konzentrierten Überschwemmungen, ist erst damit möglich geworden. Hätte das Kraftwerk nicht gebaut werden sollen? Oder sollte der Hochwasserschutz wo anders soweit ausgebaut werden, dass in Zukunft eine Flutung des Eferdinger Beckens nicht mehr notwendig werden wird?

Grüne „Speckgürtel“ und Klimawandel

Beginnen wir bei der ersten Frage: Warum ziehen Leute trotzdem dorthin? Die Attraktivität der zahlreichen Gemeinden im Eferdinger Becken ist schnell erklärt: es ist grün und ländlich und trotzdem im städtischen Einzugsgebiet. In den letzten Jahrzehnten lässt sich ganz allgemein ein Wachsen von Ballungsgebieten feststellen, da Städte ganz einfach ökonomische Zentren sind und auch mehr Arbeitsplätze bieten.

Wir haben es hier einerseits mit dem verständlichen und legitimen Wunsch von vielen Menschen zu tun, die Vorteile der Stadt mit den Vorzügen des Lebens außerhalb dieser zu verknüpfen. Daneben geht es auch immer darum attraktiven und leistbaren Wohnraum zu bekommen. Ein Problem, dass durch die steigenden Immobilien- und Mietpreise, gerade in den letzten Jahren, verschärft wurde.

Andererseits haben Gemeinden und GrundstücksbesitzerInnen ein Interesse daran, Leute bei ihnen anzusiedeln. So wurde in großem Ausmaß Grün- in Bauland umgewidmet und der Verbauungsgrad hat ganz allgemein zugenommen. Diese Tendenz trifft natürlich nicht nur auf potentielle Überschwemmungsgebiete zu, aber auch.

Abseits der Hochwasserproblematik hängen diese Entwicklungen aber auch auf andere Weise paradox mit dem Klimawandel zusammen. Die Zersiedelung, die sich in Folge ergibt, ist enorm ressourcenintensiv und bringt eine hohe CO²-Belastung mit sich. So werden etwa mehr und weitere Strecken mit Privatautos zurückgelegt, die Wohnfläche (und somit der Energieverbrauch) pro Person steigt, es werden mehr Ressourcen für Infrastruktur und Hausbau gebraucht... Alles Faktoren, die die Problematik des Klimawandels verschärfen – und damit genau das bedrohen, weswegen viele Leute ins ruhigere und grünere Umland ziehen.

Zu allem Überdruss steigt so der (Pendel-)verkehr in den Städten, was wiederum Menschen dazu animiert, raus aus der Stadt zu ziehen. Die Hauptschuld an die einzelnen HäuslbauerInnen zu schieben, greift jedoch zu kurz. Wir haben es hier vielmehr mit durch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eng begrenzten Wahlmöglichkeiten zu tun.

Zudem ist das Problem natürlich größer, als die Zunahme der Verbauung in Überschwemmungsgebieten. So sind etwa auch Städte von Überschwemmungen betroffen, die schon seit langem an Flüssen liegen. Ebenso kann nicht bestritten werden, dass es im Hochwasserschutz zu Verbesserungen gekommen ist. Etwa durch den Bau neuer Dämme, dem Einsatz mobiler Schutzwände oder der besseren Koordinierung von Maßnahmen. Liegt die Lösung also doch darin, hier einfach – besser – weiterzumachen?

Hochwasserschutz und seine Grenzen

Klarerweise sollten auch im Kapitalismus Verbesserungen im Hochwasserschutz ergriffen und gefordert werden. „Fehlende“ Geldmittel dürfen dabei kein Argument sein. Denn der Reichtum steigt unaufhörlich, er ist ganz einfach in den Händen weniger konzentriert. Und wenn die Banken krachen sind ganz schnell ein paar Milliarden über Nacht aus dem Hut gezaubert.

Man sollte sich jedoch im Klaren sein, dass sich mit solchen Maßnahmen höchstens der Schutz vor der nächsten Überschwemmung verbessern lässt. Und selbst das nur bedingt. Denn selbst wenn bestehende „Schwachstellen“ behoben werden, bleibt die Frage: Wo wird sich dann das nächste Mal das Wasser seinen Weg suchen? Bei einem Hochwasser wird das Wasser ja nicht weniger. Es ist sogar zu befürchten, dass es dann das schwächste Glied der Kette mit voller Kraft abbekommen wird.

Denn wenn zu viel Wasser da ist, und das nicht über die Ufer treten kann, legt der Fluss immer mehr an Geschwindigkeit und zerstörerischer Kraft zu. Oder werden einzelne Gebiete immer wieder gezielt geflutet werden, um andere zu schützen? Das sind alles sehr unbefriedigende und keine grundlegenden Lösungen.

Umso mehr noch, als die Wetterextreme im Folge des Klimawandels weiterhin zunehmen werden, sowohl an Häufigkeit als auch an Stärke. Dazu kommt, dass MeteorologInnen, bedingt durch den Klimawandel, bereits jetzt mit einer sinkenden Verlässlichkeit ihrer Wettermodelle zu kämpfen haben. Für die Zukunft bedeutet das: häufigere und zerstörerische Wetterextreme, bei sinkender Voraussagegenauigkeit und -zeit. Dazu gesellt sich die Frage, auf welche Erwartungen hin ein verbesserter Hochwasserschutz konzipiert wird. So, dass es sich diesmal noch ausgegangen wäre? Es sollte klar sein, dass es so wie jetzt kaum bleiben wird, seriöse Voraussagen aber auch nicht möglich sind.

Technik vs. Natur?

Ein Aspekt der beim Thema Hochwasser somit zum Ausdruck kommt, sind die Grenzen des Versuchs die Natur durch Technik vollends im Griff haben zu können. Natürlich stimmt es, dass selbst im Kapitalismus, von einer sozialistischen Planwirtschaft ganz zu schweigen, wesentlich bessere und effizientere Maßnahmen etwa im Hochwasserschutz ergriffen werden können. Aber die Antworten, die wir mit einer systemüberwindenden Perspektive auf die Herausforderungen des Klimawandels liefern sollten und könnten, sind wesentlich bessere, als die reine Erhöhung der technischen Kontrolle.

Eine solche Einsicht hat aber nichts mit einem verklärt romantischen „Zurück zur Natur“ zu tun. Die richtige Antwort auf die Herausforderung künftiger Hochwasser ist sicherlich nicht, die menschliche Zivilisation in vereinzelte Berghütten zu verlegen. Aber sie kann auch nicht in der immer weiteren Erhöhung der Schutzwälle und Dämme liegen. Sie muss vielmehr in einem Bruch mit dem bisherigen Modell der ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung liegen.

Neugestaltung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse

Die Problematik des Hochwassers zeigt, welche komplexen Zusammenhänge hinter vermeintlichen „Natur“katastrophen stehen. Eine Lösung sollte diesen Einsichten Rechnung tragen. Das bedeutet, dass es letztlich es um eine Neugestaltung des gesellschaftlichen Stoffwechsels mit der Natur gehen muss. Das wird jedoch nicht durch abstrakte Einsichten passieren, sondern nur durch einen revolutionären Umbruch hin zu einer nachkapitalistischen, sozialistischen Gesellschaft die nicht mehr auf dem Zwang zu Profitmaximierung und Wachstum beruht. Und eine solche hätte wesentlich mehr zu bieten, als das kapitalistische Wachstumsparadigma nachzuahmen und zu übertreffen – um dann zu versuchen, bei der Kontrolle der Auswirkungen effizienter zu sein.

Das klingt alles sehr abstrakt und weit von der Realität der Lohnabhängigen entfernt. Es gibt aber durchaus alltägliche Probleme und Fragen, bei denen sich eine systemüberwindende Perspektive mit der Lösung der ökologischen Probleme verknüpfen lässt. Wäre etwa eine massive Verkürzung der Arbeitszeit nicht eine bessere Methode um mehr Lebensqualität zu erreichen, als die Errichtung von immer noch mehr Schnellstraßen um nach überlangen Arbeitstagen schneller ins Eigenheim im städtischen Umland pilgern zu können? Und das alles bei steigenden Arbeitslosenzahlen und Treibstoffpreisen. Eine solche Arbeitszeitverkürzung könnte alleine durch das Einstellen von Überproduktion und Werbung erreicht werden. Ganz „nebenbei“ könnte bereits so ein sinnlos hoher Ressourcenverbrauch und CO²-Ausstoß stark reduziert werden.

Eine Umstellung auf eine tatsächlich ökologische Wirtschaft wird also auch mit Veränderungen im Lebensstil einhergehen (müssen), was aber nicht, so wie es im Kapitalismus der Fall ist, mit Verzicht und sinkender Lebensqualität gleichbedeutend ist. Aber warum soll es nicht möglich sein, das gesellschaftliche Zusammenleben nach besseren und ökologisch nachhaltigen Kriterien zu organisieren.

Könnte es, nach einem Bruch mit der kapitalistischen Logik des Privateigentums, nicht für mehr Leute reizbar sein in gemeinschaftlichen Wohnprojekten zusammenzuleben? Mit einem sozialen Zentrum, Gemüsegarten, kurzen Wegen, Kinderbetreuung… Im Kapitalismus hingegen leiden viele unter sozialer Isolierung, der tägliche Stau raubt vielen den letzten Nerv, Monokulturen in der Landwirtschaft stellen Klima und Biodiversität auf eine harte Probe und steigende Lebenserhaltungskosten führen zu sinkender Lebensqualität und Sorgenfalten.

Es kann klarerweise nicht darum gehen, am Reißbrett die Art und Weise des Zusammenlebens in einer nachkapitalistischen Gesellschaft zu entwerfen. Aber in einer solchen wird es wesentlich bessere Möglichkeiten geben, als wir sie heute haben und kennen. Ein Aspekt einer solchen Veränderung könnte eine andere Besiedlung und Nutzung unserer Lebensräume sein.

 

Juli 2013

 

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.