Slowakei

Während Medien, PolitikerInnen und KapitalistInnen ununterbrochen ihre unerträglichen Loblieder auf die angeblichen Vorteile der EU im allgemeinen, und der EU-Osterweiterung im speziellen, singen, revoltieren slowakische Roma gegen die verheerenden Auswirkungen dieser Entwicklung. Letzte Woche haben wütende Roma in der Ostslowakei Geschäfte geplündert und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei.
Mario Bango ist ein 18-jähriger Roma und Antifaschist in der Slowakei, der Anfang März seinen Bruder erfolgreich gegen einen rassistischen Angriff verteidigt hat. Einige Wochen später verstarb der Angreifer. Mario sitzt nun im Untersuchungsgefängnis in Bratislava. Ihm drohen bis zu 15 Jahren Haft.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.