Libanon

Der israelische Aggressionskrieg gegen den Libanon und die US-Einschüchterungspolitik gegenüber dem Iran hängen zusammen. Sie sind Ausdruck derselben strategischen Interessen wie auch die Kriege der US-Regierung in Afghanistan und im Irak. Um die US-Rückendeckung für den israelischen Terror gegen den Libanon, die aggressive imperialistische Politik gegen den Iran und ihre weiteren Perspektiven einschätzen zu können, ist es notwendig sich mit diesen Hintergründen zu beschäftigen.

Israel betreibt eine gezielte und systematische Eskalation der Lage im Nahen Osten. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass das mit dem Einverständnis und der Rückendeckung der USA geschieht.

Etwa 1120 libanesische ZivilistInnen wurden in den 33 Kriegstagen durch israelische Angriffe getötet, 30% davon Kinder unter zwölf Jahren; zehntausende wurden verletzt. In Nordisrael starben 39 ZivilistInnen durch Raketen der Hisbollah, etwa 120 Soldaten der israelischen Armee bezahlten die Teilnahme am jüngsten israelischen Aggressionskrieg mit ihrem Leben. Über die Zahl der gefallenen Kämpfer, die der israelischen Besatzung Widerstand leisteten, liegen kaum Angaben vor.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.