Syrien

Die Gruppierung « Islamischer Staat » (IS) hat sich bis weit in den Irak ausgebreitet. Mit Hollywood-Ästhetik verbreiten sie die widerwärtigen Bilder ihres „Heiligen Krieges“: Enthauptungen, Massenmorde und religiöse Diktatur. Der Westen hat seine eigenen Gründe dieses Bild vom Todfeind der scheinbar „aufgeklärten“ Welt auch noch zu bestärken und versucht, seine Hände in Unschuld zu waschen.

Die Konflikte in Syrien wachsen sich zum BürgerInnenkrieg aus. Das Regime geht dabei mit brutaler Gewalt vor, die Opposition ist sehr zweifelhaft. Doch wie kann ein unabhängiger Standpunkt zur aktuellen Lage aussehen? Die syrische Marxistin Nasrin Hamad* und Michael Mlady analysieren die Lage.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.