Haiti

Zu Weihnachten sind viele Menschen bereit für wohltätige Zwecke zu spenden. Zu Recht gibt es dabei die Kritik, dass diese Organisationen oft eine fragwürdige Politik betreiben. Es gibt aber auch revolutionäre Organisationen, die ihre Arbeit auf die Überwindung des Kapitalismus richten und die auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind.

Das Erdbeben in Haiti ist weitgehend aus der Berichterstattung verschwunden. Doch die Menschen im Land leiden noch immer an den Folgen der Katastrophe. Die RSO sammelt weiterhin Spenden für die GenossInnen der Organisation des Travailleurs Révolutionnaires, deren Familien vom Erdbeben ebenfalls schwer getroffen wurden.

Interview mit Étienne von der  trotzkistischen „Organisation der revolutionären Arbeiter“ (Organisation des Travailleurs Révolutionnaires OTR-UCI) über die Folgen der Erdbeben-Katastrophe und die politische Arbeit einer revolutionären Organisation in dieser schwierigen Situation…
Das Erdbeben in Haiti hat auch die dortigen GenossInnen der "Organisation des Travailleurs Révolutionnaires" schwer getroffen. Wir rufen alle LeserInnen dazu auf, im Sinne der Solidarität und des Internationalismus ihren Beitrag zu leisten, um das Elend in Haiti zu lindern.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.