Afghanistan

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hält eine Antrittsrede in der Führungsakademie der Bundeswehr. Dabei bindet er seinen Begriff von Frieden und Freiheit an bewaffnete Auslandseinsätze und angeblich „gerechte Kriege“ und verbreitet Kriegshetze.

Der Luftangriff der Bundeswehr in Afghanistan, bei dem auch ZivilistInnen getötet wurden, brachte Kanzlerin Merkel in Bedrängnis. Doch anders als Grüne und Konsorten kritisieren wir nicht nur die "Auswüchse" solcher Besatzungen, sondern stellen uns prinzipiell gegen imperialistische Kriege. Dazu ein aktueller Artikel von Revolution DE über das Besatzungsregime in Afghanistan.
Die USA und ihre Verbündeten, darunter Deutschland, sind tief in den Afghanistan-Krieg verstrickt. Eine „Lösung“ ist nicht in Sicht. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Hintergründen der Situation in Afghanistan – mit den ethnischen Traditionen, den Bürgerkriegen, der imperialistischen Einmischung und den Perspektiven eines zentralasiatischen Landes.
Ein fundamentaler Gegensatz zwischen der "zivilisierten Welt" und rückständigen islamischen Extremisten wird in den letzten Wochen von Politiker/inne/n und ihren Schreiberlingen immer wieder beschworen. Unterlegt wurde diese Kriegsvorbereitung mit der "Theorie" des rechten Propagandisten Samuel Huntington vom angeblich unausweichlichen "Kampf der Kulturen". Tatsächlich ist der Aufstieg des Islamismus in den letzten beiden Jahrzehnten auch ganz wesentlich auf die Politik eben jenes "zivilisierten" Westens und die Interessen seiner herrschenden Klasse zurückzuführen.