Afghanistan

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hält eine Antrittsrede in der Führungsakademie der Bundeswehr. Dabei bindet er seinen Begriff von Frieden und Freiheit an bewaffnete Auslandseinsätze und angeblich „gerechte Kriege“ und verbreitet Kriegshetze.

Ein fundamentaler Gegensatz zwischen der "zivilisierten Welt" und rückständigen islamischen Extremisten wird in den letzten Wochen von Politiker/inne/n und ihren Schreiberlingen immer wieder beschworen. Unterlegt wurde diese Kriegsvorbereitung mit der "Theorie" des rechten Propagandisten Samuel Huntington vom angeblich unausweichlichen "Kampf der Kulturen". Tatsächlich ist der Aufstieg des Islamismus in den letzten beiden Jahrzehnten auch ganz wesentlich auf die Politik eben jenes "zivilisierten" Westens und die Interessen seiner herrschenden Klasse zurückzuführen.
Die USA und ihre Verbündeten, darunter Deutschland, sind tief in den Afghanistan-Krieg verstrickt. Eine „Lösung“ ist nicht in Sicht. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Hintergründen der Situation in Afghanistan – mit den ethnischen Traditionen, den Bürgerkriegen, der imperialistischen Einmischung und den Perspektiven eines zentralasiatischen Landes.
Rechtzeitig vor Beginn des Ramadan Mitte November haben die USA & Co. mit ihrer militärischen Aggression gegen Afghanistan begonnen. Sie stützt sich auf wochenlange militärische Vorbereitungen und auf ein mit Geldspritzen und politischen Zugeständnissen erkauftes, aber dennoch fragiles "Bündnis" aus den NATO-Staaten, Russland, Pakistan, zentralasiatischen Ländern und anderen
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.