քgypten

Die revolutionäre Bewegung in Ägypten stand im vergangenen Jahr im Zentrum des internationalen Klassenkampfes. Zwei Genossen der RSO waren vor kurzem in Ägypten und wollen hier ihre Eindrücke und Erfahrungen widergeben.

Husni Mubarak, seit 1981 an der Spitze Ägyptens, musste am Freitag, 11. Februar 2011, fluchtartig die Metropole Kairo verlassen. Damit ist der Sturz des verhassten Langzeit-Diktators, das erste Etappenziel der revolutionären Bewegung, erreicht. Wir analysieren deren Perspektiven, Chancen und Gefahren

Veränderung ist möglich!  Die ägyptischen Kolleg/inn/en haben uns gezeigt, welche Kraft unsere Klasse hat. Das ist das Resümee des Leitartikels unserer aktuellen Betriebsflugblätter in Wien.

Ägypten war über Jahrzehnte ein überaus wichtiger Partner für den „westlichen“ Imperialismus in der arabischen Welt. Die jüngsten revolutionären Erhebungen stellen die imperialistischen MachthaberInnen nun aber vor neue Herausforderungen...

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.