Libyen

Auch im 21. Jahrhundert müssen Menschen noch vor Krieg, Leid und Hunger fliehen. Der BürgerInnenkrieg in Libyen hat die Zahl dieser Menschen noch deutlich erhöht. So mussten auch aus Libyen 350.000 Menschen fliehen und viele von ihnen sind nun völlig erschöpft an der europäischen Außengrenze gestrandet. Die meisten müssen mit Booten das Mittelmeer überqueren, wo sie nun von der EU wieder abgewiesen werden.

Ausgehend von Tunesien, breiten sich die Massenproteste gegen autoritäre Regime in der arabischen Welt wie ein Flächenbrand aus. Das musste auch der islamische „Revolutionsführer“ Muammar al-Gaddafi, langjähriger Machthaber in Libyen und ehemaliger Liebling der mao-stalinistischen Linken, anerkennen.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.