Uganda

Ein am 4. März online veröffentlichtes Video zeigt die Brutalität des Führers der Ugandischen Rebellenarmee, Joseph Kony. Innerhalb der ersten vier Tage wurde das 30 minütige Video, welches von der NGO „Invisible Children“ veröffentlicht wurde, mehr als 50 Millionen Mal gesehen. Hauptsächlich werden darin die Verbrechen von Kony dargestellt, wie zum Beispiel Kindesentführung, Vergewaltigung und Verstümmelung von Gefangenen. Kritik erfährt außerdem der Missbrauch von Kindern als SoldatInnen. Viele, die das Video gesehen haben, sind entsetzt über Konys brutale Vorgehensweise und dies mit voller Berechtigung. Allerdings beschreibt das Video nur einen Teil der Wahrheit, und „Invisible Children“ und seine Ziele sind mehr als zwielichtig.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.