Amerika

In Venezuela wurde der Gewerkschaftsvorsitzende des Toyota-Werkes erschossen. Es ist bereits der siebente ermordete Gewerkschafter innerhalb von fünf Monaten. Wir bringen eine Stellungnahme der venezolanischen trotzkistischen Organisation „Liga de Trabajadores por el Socialismo (LTS)”.
In Venezuela wurden am Abend des 27. November drei führende klassenkämpferische Arbeiter ermordet. Wir veröffentlichen hier eine Protestresolution, die wir gemeinsam mit anderen Organisationen verabschiedet haben.
In Venezuela ist am 15. Februar deutlicher als zunächst von vielen erwartet in einem Referendum der vom Präsidenten Hugo Chávez maßgeblich vorangetriebenen Verfassungsänderung zugestimmt worden. Aus der Magna Carta von 1999 wird damit die Einschränkung der Wiederwählbarkeit des Präsidenten und weiterer politischer AmtsinhaberInnen gestrichen. Doch der medienwirksame Freudentaumel vor dem Palacio de Miraflores, mit dem dieser Sieg Chávez´ einherging, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies die Probleme der ArbeiterInnen im von der Finanzkrise gebeutelten Venezuela nicht löst.
Am abend des 27. November wurden Richard Gallardo, Luis Hernández und Carlos Requena ermordet. Alle drei waren führende Aktivisten Nationalen Arbeitergewerkschaft (UNT) und seines klassenkämpferischen Flügels C-CURA.