Anderes

Rund um die "FIGHT SEXISM!"-Podiumsdiskussion der RSO Wien am 31.10.2008 präsentieren wir eine kleine Zusammenstellung von Texten zum Thema Frauenbefreiung und Klassenkampf. Dabei wollen wir insbesondere auf unsere bisher erschienene Bücher aus der "Marxismus"-Reihe hinweisen.
"Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; ... Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten. Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten." Es gibt wohl kaum jemanden, der diesem Teil der Menschenrechtskonvention nicht zustimmen würde. Doch es handelt sich hier, wie bei so vielen UNO-Texten, um leere Worte - eigentlich müssten sie aber ganz leicht zu verstehen sein...
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.