SchulLesBi / Transgender

Als bisher prominentester Fußballer hat sich der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Wer den Männerfußball und sein Umfeld kennt, weiß, was dieser Schritt auch heute, im 21. Jahrhundert, noch bedeutet. Über Fußball, Homophobie und den notwendigen Selbstreinigungsprozess der Fanszenen.

Am 10. Oktober fand in Belgrad das erste Mal nach neun Jahren wieder die Parade der Homosexuellen, die „Belgrader Pride“, statt. Dabei lieferten sich DemonstrantInnen, PolizistInnen und FaschistInnen brutale Straßenkämpfe.

Serbien und andere Staaten Mittel- und Osteuropas sind ein gefährliches Pflaster für Schwule und Lesben. Jüngst gab es in Belgrad sogar einen Mordversuch an einer lesbischen Frau auf offener Straße.

 In diesen Wochen fanden in ganz Europa die Feiern anlässlich des Christopher-Street-Day, des Feiertags der schwul-lesbisch-trans Bewegung, statt. In Wien wurde heuer zum fünfzehnten Mal die Regenbogenparade durchgeführt. Michael Mlady führte dazu ein Interview mit Sophie, einem der beiden „Pride-Girls“ des heurigen Jahres.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.