SchulLesBi / Transgender

Als bisher prominentester Fußballer hat sich der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Wer den Männerfußball und sein Umfeld kennt, weiß, was dieser Schritt auch heute, im 21. Jahrhundert, noch bedeutet. Über Fußball, Homophobie und den notwendigen Selbstreinigungsprozess der Fanszenen.

Am 10. Oktober fand in Belgrad das erste Mal nach neun Jahren wieder die Parade der Homosexuellen, die „Belgrader Pride“, statt. Dabei lieferten sich DemonstrantInnen, PolizistInnen und FaschistInnen brutale Straßenkämpfe.

Serbien und andere Staaten Mittel- und Osteuropas sind ein gefährliches Pflaster für Schwule und Lesben. Jüngst gab es in Belgrad sogar einen Mordversuch an einer lesbischen Frau auf offener Straße.

 In diesen Wochen fanden in ganz Europa die Feiern anlässlich des Christopher-Street-Day, des Feiertags der schwul-lesbisch-trans Bewegung, statt. In Wien wurde heuer zum fünfzehnten Mal die Regenbogenparade durchgeführt. Michael Mlady führte dazu ein Interview mit Sophie, einem der beiden „Pride-Girls“ des heurigen Jahres.