MigrantInnen / Minderheiten

Der Protest der Flüchtlinge ist großartig und unterstützenswert! Besonders hervorheben wollen wir, dass hier nicht jemand "für die Flüchtlinge" aktiv ist, sondern sich die Betroffenen selbst für ihre Rechte organisieren. Unter schwierigsten Bedingungen geben die Aktiven in der Votivkirche und davor im Protestcamp ein Beispiel für Beispiel für Würde, das unser aller Respekt und unsere Unterstützung verdient.
Roma/RomnijaVerfolgung und Diskriminierung prägen bis heute die Situation von Europas größter Minderheit – der Roma/Romnija. In dieser ausführlichen Broschüre geht es um den nationalen Charakter der Roma/Romnija ebenso wie die rückständigen Sozialstrukturen traditioneller Roma/Romnija-Gemeinschaften oder die Positionen der Arbeiter/innen/bewegung zur Unterdrückung der Roma/Romnija. Als Abschluss arbeiten wir die Grundachsen einer revolutionären Strategie gegen Unterdrückung und Diskriminierung der Roma/Romnija heraus. Zum Webshop
Am 29.4.2011 hat der Nationalrat das neue Fremdenrechtspaket beschlossen. Dieses beinhaltet einen Haufen an Verschlechterungen, speziell für MigrantInnen und AsylswerberInnen. Im folgenden die wichtigsten Punkte.
Die so genannte „Sicherheitsoffensive“ des französischen Präsidenten Sarkozy hat zu internationalem Aufsehen geführt.. Sein „nationale Krieg gegen Kriminelle“  ist dabei in erster Linie eine rassistische Stimmungsmache gegen ImmigrantInnen im Allgemeinen und die Minderheit der Roma im Besonderen.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.