Antisemitismus

Die jahrhundertelange religiöse und soziale Ausgrenzung im christlichen Kulturkreis und die mit Unterdrückung und Verfolgung verbundene Einengung ihres Lebensbereiches haben die Jüdinnen und Juden – wie auch andere Kulturgemeinschaften in ähnlicher Situation – dazu gebracht, alte Traditionen, religiöse Bindungen und kulturelle Eigenarten in besonderem Maße in den Vordergrund zu stellen. Die Widersprüchlichkeit zu den in Europa vorherrschenden Kulturen ließ die jüdische Kultur als fremd und geheimnisvoll erscheinen.
„Sollte wirklich Afghanistan das erste Ziel eines US-Gegenschlages sein, wäre zu fordern, das dieser so konsequent wie möglich erfolgt”, „[kommt] dem Koran eine ähnliche Rolle zu wie seinerzeit Hitlers Machwerk ,Mein Kampf”, „Lang lebe Israel”, „mit dem Staat Israel bedingungslos solidarisch”, ... Seit einigen Jahren treiben sie ihr Unwesen in der deutschsprachigen Linken: die sogenannten „Antinationalen”. Zuerst weitgehend auf Deutschland beschränkt, finden sie sich nun verstärkt auch in der österreichischen Linken. Grund genug, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen.
Kaum ein Buch hat in den letzten Monaten so viel Aufsehen erregt, wie Norman Finkelsteins „Die Holocaust-Industrie“. Seine Thesen von der Ausbeutung der jüdischen Opfer durch eine von ihm so genannte jüdische Holocaust-Industrie entzweite auch die Linke. Dementsprechend hat die Redaktion zwei unterschiedliche Stellungnahmen eingeholt. Stefan K., Manuela T. und Michael B. rezensieren Finkelsteins Buch mit unterschiedlichen Schlußfolgerungen.

Nach einem ungeheuren Vandalenakt an einer jüdischen Schule in Wien, bei dem nahezu 100 Fenster und Vitrinen sowie Waschbecken und WCs im 3stöckigen Schulgebäude zertrümmert wurden, wurde gleich versucht, den Vorfall zu verharmlosen, in dem man den Täter als einen gestörten Sonderling hinstellt, der ja ohnehin kroatischer Staatsangehöriger ist - mit Antisemitismus und Österreich also nichts zu tun hat!?