Faschismus historisch

Die blutigen Anschläge in Norwegen haben die Gefährlichkeit des Rechtsextremismus wieder einmal klar bewiesen. Doch wie stark ist eigentlich die extreme Rechte in Ost- und Westeuropa, wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Eine Rundschau.
Kaum nähert sich der 20. Juli eines Jahres, wird im deutschsprachigen Raum voll tiefster demokratischer Überzeugung dem militärischen Widerstand um Oberst Graf von Stauffenberg gedacht. Grund genug um sich mit den Plänen, Zielen und Motivationen der (großteils adeligen) Verschwörer auseinander zu setzen.
Sie wurden gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Geheimbünden der Waffen-SS hergestellt, hatten Kontakt zu Ausser- irdischen, waren in unterirdischen Stützpunkten in der Antarktis verborgen oder sind sogar heute noch dort: die fliegenden Untertassen des Dritten Reiches, die “Nazi-UFOs”.
Der österreichische Nobelpreisträger Konrad Lorenz ist einer der angesehensten Wissenschafter unseres Jahrhunderts. Der nette Mann mit dem Lächeln im Gesicht, der mit „dem Vieh, den Vögeln und den Fischen“ redete. So wird er zumindest gerne dargestellt. Doch gibt es noch mehr über ihn zu sagen. 1938 trat er der NSDAP bei und wurde Mitarbeiter des Rassenpolitischen Amtes.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.