Rechtsextremismus/ Neonazis

Der Kinofilm „Kriegerin“ handelt von jungen Frauen in der deutschen Naziszene. Der tollen schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarstellerinnen steht ein politisch fragwürdiges Drehbuch gegenüber.

Die antifaschistischen Demonstrationen gegen den „Akademikerball“ in der Wiener Hofburg waren ein großer Erfolg. Rund 8000 Antifaschist_innen waren auf der Straße und setzten damit ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus und Faschismus. Demgegenüber kann der von der FPÖ in Stellvertretung der deutschnationalen Burschenschaften organisierte Ball nur als Flop bezeichnet werden. Besuchten vor wenigen Jahren noch an die 3000 Gäste diese Veranstaltung, so verirrten sich dieses Mal nur einige Hundert in die Hofburg.

Die Anschläge von Oslo und Utøya waren ein sehr deutliches Signal für die Gefahr durch den Rechtsextremismus. Doch was tun gegen Rechts? Welche Strategien können erfolgreich sein? Der fünfte und letzte Teil unserer Serie zum europäischen Rechtsextremismus.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.