Religion / Esoterik

Anlässlich des Anschlags auf Charlie Hebdo und der darauf folgenden neue Welle der Islamfeindlichkeit gab es viele Stellungnahmen linker Organisationen und Autor_innen. Während die einen vor allem die Verteidigung der Presse- und Meinungsfreiheit hochhielten, betonten die anderen den Kampf gegen antimuslimischen Rassismus oder kritisierten einzelne Cartoons der französischen Satirezeitung als rassistisch. Wir sehen viele richtige Aspekte in beiden Positionen und möchten die Komplexität und Widersprüchlichkeit der Thematik betonen. Diese Thesen sind nicht endgültig, sondern eine Bestandsaufnahme unseres Diskussionsstandes.

Die FPÖ stilisiert den EU-Wahlkampf in Österreich zum katholischen Showdown: „Abendland in Christenhand“ wird landauf, landab plakatiert, Parteichef Strache gibt gar den Nikolo der extremen Rechten und posiert mit drohend geschwungenem Kreuz. …

11 Tage wird Tendzin Gyatsu, der immer lächelnde 14. Dalai Lama, seine unterwürfigen JüngerInnen mit seiner Präsenz in Österreich beglücken. Führende PolitikerInnen bitten ergebenst um Privataudienzen, Medien ergehen sich in huldvollen Berichterstattungen und Schmeichelinterviews. Die schwarzen – oder blutig-braunen – Seiten des tibetischen Buddhismus und der Lama-Sekte werden auf breiter Front im Mythos ertränkt.

Am 21. Jänner 2009 hob Papst Benedikt die Exkommunikation des Holocaust Leugners Richard Williamson auf. Wir beleuchten die Hintergründe...
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.