Anderes

Mit der Streitschrift „Empört Euch!“ landete der 93-jährige Widerstandskämpfer Stephan Hessel einen Bestsellererfolg. Felix Fischer nimmt das Buch, das über eine Million mal verkauft wurde, unter die Lupe.

Teile des Establishments loben die aktuellen Proteste an den österreichischen Unis, weil sie eine längst notwendige „Bildungsdebatte“ angestoßen hätten. Das sollte zu denken geben! Hier einige Überlegungen zu dieser Debatte und den damit verbundenen bürgerlichen Bildungsidealen.

Obwohl in den letzten Jahrzehnten immer mehr erodiert, ist die bürgerliche Kleinfamilie heute nach wie vor die am meisten verbreitete Form des menschlichen Zusammenlebens in hoch entwickelten kapitalistischen Ländern. Für den Kapitalismus spielt die Kleinfamilie eine wichtige Rolle. Wir widmen uns ihrer historischen Herausbildung und theoretischen Analyse.

Die Frage, inwiefern es sinnvoll ist, von einer revolutionären Organisation unabhängige Jugendstrukturen bzw. eine Jugendorganisation aufzubauen, um so besser Jugendliche für revolutionäre Positionen zu gewinnen, hat in der kommunistischen Bewegung eine lange Tradition. In Zusammenhang mit den Diskussionen in und um die LFI-Jugendorganisation revo wollen wir in dem folgenden Diskussionsbeitrag eine Positionierung vornehmen und aufzeigen, wie sich der praktische Umgang der AGM in diese Perspektive integriert.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.