Film

 Die US-amerikanische Fernsehserie Game of Thrones begeistert weltweit Millionen Menschen. Neben der vorzüglichen Unterhaltung können wir von der, in einer fiktiven mittelalterlichen Welt angesiedelten, Handlung auch so einiges über Machtpolitik und Herrschaft lernen. Dieser Artikel richtet sich an Fans der Serie und ist keine politische Kritik, sondern der Versuch, mit der marxistischen Methode des historischen Materialismus die Welt von Game of Thrones zu analysieren, als wäre diese real.

„Tag und Nacht“, der aktuelle Kinofilm der österreichischen Regisseurin Sabine Derflinger, handelt von zwei jungen Frauen, die sich ihr Studium durch Arbeit für ein Escortservice finanzieren wollen. Der Film zeigt ein ungeschöntes Bild der so genannten „Edelprostitution“.
Der Kinofilm „Kriegerin“ handelt von jungen Frauen in der deutschen Naziszene. Der tollen schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarstellerinnen steht ein politisch fragwürdiges Drehbuch gegenüber.

Der Science-Fiction Film „District 9“ (2009) hebt sich angenehm vom Fantasy- und Science-Fiction-Einheitsbrei der letzten Jahre ab. Aber nicht nur die filmische Umsetzung ist interessant, sondern besonders die Story dahinter. Denn die Aliens finden sich in der Rolle von diskriminierten und marginalisierten Flüchtlingen wieder.