Kunst / Literatur

Wortwitze wie „Bobo Haram“ oder „Antifashionistische Aktion“ machten die Facebook-Satire „Freie Volksrepublik Meidling“ groß. In regelmäßigen Artikeln und Fotomontagen wurde ein gentrifizierunskritischer Verteidigungskampf Meidlings geführt. Dabei wurden nicht nur viele linke Eigenheiten satirisch verarbeitet, sondern auch aktuelle Ereignisse und oberflächliche Hipster-Kritik. Nach einem halben Jahr Pointenfeuerwerk und über 1600 „Gefällt mir“ Angaben wird jetzt dieses, auch in der Linken sehr beliebte, Projekt eingestellt. Im Interview mit der RSO spricht der Macher der Seite über Hipster, Hausbesetzungen und ob Mohammed-Karikaturen lustig sind.
... so der Titel der Ausstellung über nordkoreanische Kunst im Wiener Museum für Angewandte Kunst, die die Jugendgruppe der RSO Anfang August besuchte. Ein Versuch unsere Eindrücke und Meinungen in Worte zu fassen.

Alexander Lippmanns Debütroman „Sumpfwandertag“ schildert eine spannungsgeladene Jagd durch die linke und rechte Szene und zeichnet ein düsteres Zukunftsbild der österreichischen Innenpolitik.

„Dichter ist ja nur dann lustig, wenn man ein berühmter Dichter ist. Ein unbekannter Dichter ist ein Schas.“ – so der vor 15 Jahren verstorbene Theaterautor Werner Schwab. Wir beschäftigen uns hier mit seinem „literarischen Konzept“ und fragen mit Schwab nach der politischen Relevanz von Theater.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.