Weltlage

Nichts Neues im Jahr 2016. 62 der reichsten Personen der Welt besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Gleichzeitig sollen der Gürtel enger geschnallt werden. Eine radikale Umverteilung wäre die eigentliche Lösung!

Klartext Nr. 41

Die Realität der post-kolonialen Welt, ob im Nahen Osten oder anderen Teilen der Welt, ist weiterhin Bedingung für die bürgerlich-westliche Welt mit ihren Vorstellungen von Menschenrechten, ihren sozialen und kulturellen Freiheiten und Möglichkeiten - so begrenzt sie auch seien mögen. Teil 2 eines dreiteiligen Diskussionsbeitrags.
Für die Situation der radikalen Linken ist die Frage nach der militärischen Intervention nicht die einzig Entscheidende. Denn sowohl diejenigen Linken die jetzt einen Stopp des US-Bombardement fordern, und außer pazifistischen Phrasen für den realen Krieg, der sich derzeit entfaltet, nichts übrig haben, als auch diejenigen die eine Intervention offen befürworten (und seien es nur Luftschläge), überschätzen ihre reale Wirkungsmacht deutlich. Teil 3 und Schluss des Diskussionsbeitrags zum "Islamischen Staat"

In der radikalen Linken herrscht eine gewisse Einheit über die aktuelle politische Lage im Nahen Osten – doch es ist eine trügerische Einheit. Denn sie basiert auf unterschiedlichen Bedeutungen und Werturteilen, die unter nicht genauer definierten Worten zusammenfallen. Um eine Politik zu entwickeln, mit der wir hier auf die Situation, die der „Islamische Staat“ hervorgerufen hat, reagieren können, scheint es deshalb sinnvoll, einen Schritt zurückzutreten und die Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus zu betrachten. Teil 1 eines dreiteiligen Diskussionsbeitrags.

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Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.