Thesen und Stellungnahmen

Medial wird die Regierungspolitik oft als Stillstand dargestellt, jetzt tut sich aber was. Was ist von den Rochaden innerhalb der Regierung zu halten? Kann die FPÖ profitieren? Und was macht die österreichische Linke?

Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) wurde 2007 gegründet. Sie hat derzeit Gruppen in Wien und Berlin. Wir verstehen uns als RevolutionärInnen und MarxistInnen. Im folgenden Text wollen wir beschreiben, wo unsere Schwerpunkte liegen, was wir tun und wie wir unsere politische Arbeit voranbringen wollen.

 

Wir über uns
1.1     Als MarxistInnen verteidigen wir das allgemeine Wahlrecht als fortschrittlich, genauso wie wir andere bürgerlich-demokratische Rechte wie Presse- oder Versammlungsfreiheit als fortschrittliche Rechte verteidigen und davon Gebrauch machen.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.