vergriffene Bücher

Eine marxistische Kritik der "Regulationstheorie", die britischen Marxisten Robert Brenner (Mitherausgeber von New Left Review) und Mark Glick versus die französischen Begründer der "Regulationsschule" Michel Aglietta, Robert Boyer und Alain Lipietz. Eine Auseinandersetzung mit den Modellen (Akkumulationsregime, Regulationsweise, Fordismus, Hegemonie etc.), wie sie von dern Regulationisten (im deutschen Sprachraum Elmar Altvater und Joachim Hirsch) zur Erklärung der kapitalistischen Entwicklung verwendet werden. Vorangestellt eine Einführung in die "Regulationstheorie". Außerdem: Rezensionen und Diskussion.
Angesichts der zahlreichen positiven Reaktionen auf den Band 1 unseres Trotzkismus in Österreich freut es uns umso mehr, nun den zweiten Band herauszubringen. Während der erste eine Analyse der Entwicklung des österreichischen Trotzkismus von den 20er Jahren bis heute beinhaltete, versucht der vorliegende Band, das dort gezeichnete Bild zu illustrieren und zu ergänzen. Zu diesem Zweck veröffentlichen wir eine Reihe von Interviews mit älteren Genossen, durch die vor allem die Zeitspanne ihrer revolutionären Tätigkeit von Anfang der 30er Jahre bis in die 60er Jahre beleuchtet wird.
"Globalisierung" ist in den letzten Jahren ein Modewort geworden. Es kommt auf den Wirtschaftsseiten der Zeitungen genauso vor wie in den Führungsstäben der großen Konzerne und auf den Finanzmärkten. Es wird in Firmenberichten genauso verwendet wie in den Reden verschiedenster Politiker/innen. Es ist an den Universitäten ebenso gebräuchlich wie in Betriebsratsversammlungen. Und überall wird es benutzt, um auszusagen, daß sich die kapitalistische Weltwirtschaft in einer neuen Epoche befinde, daß sich das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Staat grundlegend verändert habe und daß sowohl Regierung als auch Arbeiter/innen dieser Entwicklung machtlos gegenüberstünden.

Eine erstmalige umfassende Aufarbeitung der Geschichte des österreichischen Trotzkismus von den Anfängen bis heute: die Entstehung des österreichischen Trotzkimus in den 20er Jahren, die Zeit der Illegalität in Austrofaschismus und Nationalsozialismus, die bewegte Entwicklung in der Nachkriegszeit, ein Überblick über die aktuellen trotzkistischen Organisationen in Österreich und ihre Entwicklung seit den 70er Jahren. Außerdem: Beiträge der Gruppe ArbeiterInnenstandpunkt (ASt), der Sozialistischen Alternative (SOAL) und der Sozialistischen Offensive Vorwärts (SOV) zur eigenen Organisationsgeschichte.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.