Rechtsextremismus / Faschismus

Die Fremdenfeindlichkeit zeigt sich durch die PEDIGA Demonstrationen offener auf der Straße. In unserer aktuellen Vorderseite, die wir gemeinsam mit der SAS vor Berliner Betrieben verteilen, wollen wir die Ursachen dieser rassistischen Stimmung beleuchten - und die geheuchelte Solidarität der etablierten Politik in Frage stellen.
Der Kinofilm „Kriegerin“ handelt von jungen Frauen in der deutschen Naziszene. Der tollen schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarstellerinnen steht ein politisch fragwürdiges Drehbuch gegenüber.

Dies ist die aktuelle Vorderseite der Flugblätter, die wir gemeinsam mit der SAS vor und in Berliner Betrieben verteilen. Wir beziehen Stellung zum Rassismus und der Ausgrenzungspolitik, die sich mehr und mehr verbreiten und Raum nehmen.

Der organisierte Nazi-Terror und seine Verbindung zu staatlichen Stellen werden breit in der Öffentlichkeit diskutiert. Doch handelt es sich hier keineswegs um ein neues Phänomen. Von der Gründung der Geheimdienste nach 1945 über die Wehrsportgruppe Hoffmann bis zur Zwickauer Zelle reicht die Verbindung zwischen Staat und Neonazis.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.