Anderes

Ständig steigende Mieten, die Yuppisierung ehemaliger ArbeiterInnenviertel, die eingeengten Wohnverhältnisse von Menschen mit geringem Einkommen und nicht zuletzt die Schwierigkeit für viele, in Zürich eine bezahlbare Wohnung zu finden: Die Situation auf dem Zürcher Wohnungsmarkt ist ein Dauerthema.

Die Kampagne der RSO-Wien gegen die Männer-Fußball-EM 2008 und ihre reaktionären Begleiterscheinungen ist sehr erfolgreich gelaufen. Neben einer guten Veranstaltung am 24. April in Wien erhielten wir auch zahllose positive und zustimmende Rückmeldungen und verschiedene österreichische und internationale Medien fragten nach Interviews und Stellungnahmen. Wir veröffentlichen hier eine Zusammenfassung unserer Position zur "Euro 2008"...
0:1 für die Schweiz. 0:1 für Österreich. Knappe Ergebnisse, aber immerhin. Zu unserer Freude haben die Veranstalterländer der EM 2008 gleich zum Auftakt die ersten Niederlagen kassiert. Das wird wohl dem nationalistischen Spuk (mehr dazu hier) den ersten Dämpfer verpassen. Die Supermarktketten Migros (Schweiz) und Billa (Österreich) werden den Fanartikel-Müll, den sie zuletzt schon um -20% beziehungsweise um -50% angeboten haben, jetzt noch billiger verramschen müssen.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.