LOTTA - Veranstaltung von Frauen für Frauen. Marxistinnen zu Schönheitskult, Geschlechterrollen und Klassengesellschaft. Vortrag, Diskussion und Frauenstammtisch. Am 26. März in Wien.

Ski-Haserl, Karrierefrau oder Revolutionärin?

 „Mir geht’s so gut weil ich ein Mädchen bin, weil ich ein Mädchen bin…“ Kein Druck die Flirtinitiative übernehmen zu müssen, viel Geld an der Bar gespart, keine Angst nicht den Größten zu haben und nicht am längsten zu können. Entgegen diesem Leistungsdruck, frei wählen zu „dürfen“ – zwischen der Rolle des sexy „Ski-Haserls“, der fleißigen Hausfrau und Mutter oder der Karrierefrau. „Ich bin so froh, dass ich ein Mädchen bin, dass ich ein Mädchen bin. (…) Keine Widerrede Mann, weil ich ja sowieso gewinn, weil ich ein Mädchen bin.“

Alles leiwand – oder war da noch irgendwas?

Anders als in der superschönen Welt in dem Popsong gehört die Mehrheit der Frauen und Mädchen gerade nicht zu den Gewinnerinnen in unserer Gesellschaft. Das ist jetzt zugegebenermaßen nicht DIE neue tolle Erkenntnis. Viel weniger offensichtlich ist hingegen, warum nicht nur Männer, sondern auch so viele Frauen diese Situation akzeptieren, sie als „normal“ betrachten.

Warum können sich sexistische Vorurteile und traditionelle Rollenbilder so hartnäckig am Leben halten? Was steckt dahinter, dass sich Frauen und Mädchen sogar nicht selten mit unterdrückerischen Klischees identifizieren können? Wie kommt es etwa, dass sich Schönheitsnormen durchsetzen können, die vor allem Frauen derartig demütigen und einschränken, dass sie, um dem zu entsprechen, auf ein lustvolles Leben verzichten. Und warum wirken sich diese Zwänge je nach Klassenzugehörigkeit der Frauen so unterschiedlich aus?

 

Veranstaltung von Frauen für Frauen

Vortrag von Maria Pachinger, Autorin von "Sozialistischer und marxistischer Feminismus", danach Diskussion und Frauenstammtisch

Samstag, 26. März, 19 Uhr im WUK, Währinger Straße 59 , 1090 Wien (U6, 40, 41, 42, 40A - "Währinger Straße/Volksoper)