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Die derzeit laufende Volksbefragung zur Umwandlung der Mariahilfer Straße (MaHü) in eine Fußgängerzone erhitzt die Gemüter. Handelt es sich um ein ökologisches Vorzeigeprojekt zur Hebung der Lebensqualität oder einen Krieg gegen AutofahrerInnen? Weder noch, meinen wir. Zwar wirft die „MaHü neu“ viele wichtige Fragen auf, die es lohnt zu diskutieren. Dennoch ist sie unterm Strich vor allem ein pseudo-grünes Feigenblatt einer insgesamt verheerenden Stadtentwicklung.

Das Amerlinghaus ist einer der wichtigsten und vielfältigsten Kultur- und Sozialtreffpunkte Wiens. Auch Gruppen, die kein oder wenig Geld haben, haben dort unbürokratisch die Möglichkeit sich zu treffen. Doch immer wieder unternimmt die Stadt Wien den Versuch das Amerlinghaus zu zerschlagen. Durch Streichungen, Unsicherheiten und Verspätungen der ohnehin schon kargen Subventionen ist es dem Amerlinghaus kaum möglich, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Der Fortbestand des Amerlinghauses ist für über 60 Gruppen, Organisationen und Initiativen die Basis für ihre politische, soziale und kulturelle Arbeit.

Kaum eine Debatte wird derzeit in Wien so emotional geführt wie jene um die Parkgebühren. Rot-Grün verteidigen die Ausweitung dieser Massensteuer auf weitere Bezirke, Schwarz-Blau sehen den weltweiten Sieg der Fahrradmafia. Wie aber könnte eine sinnvolle Lösung aussehen?