England

Im September 2011 hat sich im britischen Manchester eine Gruppe von AktivistInnen zusammengefunden, die mit den Ideen und der Praxis der RSO symphatisiert. Wir veröffentlichen hier die neuen Zeitungen Revolutionary Socialist und Results and Prospects und stellen die Gruppe kurz vor.

Am 10. November kam es in Grossbritannien zur grössten Demo seit langem. Seit dem herrscht permanente Unruhe an den Universitäten, immer wieder kommt es zu Besetzungen und Demonstrationen. Wie geht diese Bewegung weiter? Ein Bericht und eine Analyse aus Manchester.

Seit 6. August kommt es in Grossbritannien zu eine Serie grösserer Ausschreitungen. Diese folgten auf die Ermordung des Familienvaters Mark Duggan, der am 4.8. bei einer Polizeikontrolle erschossen wurde. Die Ausschreitungen haben eine solche Heftigkeit angenommen, dass sogar Premier David Cameron kurzfristig seinen Urlaub abbrechen musste.

In Grossbritannien wurden zum ersten Mal seit der Einführung der Europawahlen faschistische Abgeordnete gewählt. Labour verlor im ganzen Land massiv an Stimmen, was vor allem der Opposition der Konservativen und der noch konservativeren und nationalistischeren United Kindgom Independence Party (UKIP) einen massiven Sieg einbrachte. Aus Manchester berichtet Sebastian Osthoff.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.