EU

Die Zustimmung der griechischen „Links-“Regierung zu dem neuen von den Staats-und Regierungschefs der Eurogruppe aufgezwungenen Spardiktat in den Morgenstunden des 13.07.2015  bedeutet das endgültige politische Scheitern der Regierungspartei Syriza bzw. ihres Projekts Griechenland in der EU und im Euro zu halten und gleichzeitig die desaströse Austeritätspolitik der vergangenen Jahre zu beenden. Als Revolutionäre Sozialisten treten wir deshalb für einen kompromisslosen Bruch Griechenlands mit EU, Euro und Kapitalismus und für einen sofortigen Sturz der Syriza-Regierung ein. Eine Polemik von Carsten Bodo.

 

Dies ist die aktuelle Vorderseite unserer Betriebsflugblätter, die wir gemeinsam mit der SAS in Berlin verteilen. Auch wir beziehen Stellung zum Wahlerfolg der Rechtsextremen bei den Europawahlen.
Die Lage in Griechenland wird immer prekärer, während die Gläubiger_innen weiterhin die harte Hand anlegen. Tsipras hat mit dem "Nein" gegen das Spardiktat bereits einem neuen Kürzungsprogramm zugestimmt. Auf der aktuellen Vorderseite, die wir gemeinsam mit der SAS vor Berliner Betrieben verteilen, setzen wir eine kämpferische Perspektive, statt auf die Kapitulation vor der EU.

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht also an die Europäische Union. Mit dieser Wahl bewies das norwegische Nobelkomitee einmal mehr, dass diese Auszeichnung nichts mit Frieden zu tun hat aber dafür viel mit der Beweihräucherung des herrschenden Systems.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.