Linke Theorie

In zwölf Thesen setzen wir uns mit den imperialistischen Interessen im Irak und Syrien, dem Erstarken des Islamischen Staats und dem aufflammenden Rassismus gegenüber Muslimen in Europa auseinander.

2008 wurden 924 Millionen Auslandsreisen gezählt. Der Tourismus ist weltweit, nach der Auto- und Mineralölindustrie, der umsatzstärkste Wirtschaftssektor. Wir beschäftigen uns hier mit der Entwicklung und ökonomischen Bedeutung des Tourismus, seinen sozialen, kulturellen und ökologischen Folgen sowie seinen Perspektiven angesichts der Krise. Dazu kommen einige grundlegende Überlegungen zu Alternativtourismus und zur Zukunft von Tourismus in einer sozialistischen Gesellschaft.

In postmodern-feministischen Milieus gilt Judith Butler für viele als Kultfigur. Wir unterziehen sowohl ihre theoretischen Konzeptionen als auch die entsprechenden politischen Schlussfolgerungen einer marxistischen Kritik.

Der französische Soziologe Pierre Bourdieu gehört sicherlich zu den interessantesten akademischen KlassentheoretikerInnen - und KritikerInnen der Konzepte von Karl Marx. Wir haben die Ansätze der beiden Theoretiker gegenüber gestellt.

Drogen sind Teil unserer Lebensrealität. Mit Nikotin, Alkohol oder Medikamenten haben fast alle schon einmal zu tun gehabt, vor allem unter Jugendlichen sind auch andere - illegalisierte - Drogen beliebt. Doch wie stehen die ArbeiterInnenbewegung und die Linke zu diesem Phänomen? Ein historischer Überblick und der Versuch einer Standortbestimmung.

Die Frage nach Form und Struktur revolutionärer Organisierung und nach den grundsätzlichen Aufgaben revolutionärer Organisationen hat heute an Wichtigkeit nichts eingebüßt, wenn die Frage nach der Überwindung des kapitalistischen Systems konsequent gestellt wird. Der Begriff der revolutionären Avantgarde (frz. Vorhut, Vortrupp; aus dem militärischen) spielt seit den Debatten um Organisationsfragen in der russischen Sozialdemokratie Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert eine zentrale Rolle in der marxistischen Organisationstheorie, zum einen in der Verhältnisbestimmung revolutionärer Organisationen zur Arbeiter/innen/klasse, zum anderen in Fragen der Bündnispolitik.

Lateinamerika war in den letzten Jahren der Kontinent, in dem der Widerstand gegen die Zumutungen der neoliberalen imperialistischen Weltordnung am stärksten in eine linke und klassenkämpferische Richtung geht. Nach der Broschüre zu Venezuela vom Frühjahr 2006 haben wir zusammen mit der Arbeitsgruppe Marxismus, in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung, Thesen zu Mittel- und Südamerika beschossen. Nachdem die Thesen bereits seit einiger Zeit als Broschüre erhältlich sind, stellen wir sie nun auch als PDF-Datei zur Verfügung.

Vielen Lohnabhängigen ist bisher nur wenig klar, welche einschneidenden Verschlechterung in der Gesundheitsversorgung mit der aktuell geplanten "Gesundheitsreform" auf sie zukommen würden. Wir analysieren die verschiedenen Aspekte des Regierungsentwurfes, setzen sie in Bezug zum bereits bestehenden kapitalistischen Zugriff auf das österreichische Gesundheitswesen und entwickeln entsprechende marxistische Positionierungen.

Gramsci stammte aus dem wirtschaftlich rückständigen Süden Italiens, aus Sardinien, stieß während seiner Studien im norditalienischen Turin zur (sozialistischen) Arbeiterbewegung. 1919 hatte er in Turin, damals noch als Mitglied der Sozialistischen Partei mit der Zeitschrift Ordine Nuovo (Neue Ordnung), versucht, in die heftigen Klassenkämpfe an der Seite der Betriebsräte zu intervenieren, 1921 gehörte er zu den Mitbegründern der italienischen Kommunistischen Partei. Er war sicherlich kein begeisterter Anhänger der stalinistischen Bürokratisierung der Kommunistischen Internationale, leistete aber keinen konsistenten Widerstand und arrangierte sich letztlich.