Veranstaltungen in Wien:

 

Freitag, 10. Mai 2019 um 19:00 im Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien

Warum wir im Kapitalismus den Klimawandel nicht aufhalten können

Vortrag von Daniel Tanuro, Agraringenieur und ökosozialistischer Aktivist in Belgien. Tanuro beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenhang von Klimawandel und Kapitalismus und ökosozialistischen Alternativen und hat verschiedene Bücher dazu publiziert. 2013 ist sein Buch “Green capitalism: Why it can’t work” erschienen.

In seinem Vortrag wird Tanuro die Drastik der Situation darlegen und auf den dringenden und massiven Handlungsbedarf eingehen. Er wird erklären, warum die Vorschläge der Regierungen und PolitikerInnen ungenügend sind und wir nicht auf sie vertrauen können. Tanuro wird auch konkrete Ansätze aufzeigen, wie Wirtschaftszweige ökologisch umgebaut werden können und müssen. Um diese Herausforderungen global zu meistern, dürfen wir nicht an den Grenzen des Kapitalismus halt machen.

Organisiert von Aufbruch - für eine ökosozialistische Alternative Wien

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten werden, bei Bedarf gibt es deutsche Übersetzung. Die Diskussion kann auf Deutsch und Englisch geführt werden.


 

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10 Jahre Audimax-Bewegung – Film und Diskussion

Im Wintersemester 2009/10 begann mit der Besetzung des Audimax-Hörsaals an der Uni Wien eine Welle von Studierendenprotesten, die ihre Kreise in ganz Europa und darüber hinaus zog. In Plena wurde gemeinsam über Aktionen, Vernetzung und Positionen diskutiert.

Leider ebbte die Bewegung wieder ab und endete mit Räumungen durch die Polizei. An den Unis folgten neoliberale Umstrukturierungen, Zugangsbeschränkungen und Verkommerzialisierung. Wir sehen uns den Dokumentarfilm #unibrennt - Bildungsprotest 2.0 an und bilanzieren die Stärken und Schwächen der Bewegung und stellen die Frage, wie mehr erreicht hätte werden können.

 

 

 

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.